Lageplan mit Bestandsgebäude, Neubaukörper, Wegeführung und dargestelltem Baumbestand

PLANSITE SETZT SICH IM VERGABEVERFAHREN DURCH

Zuschlag zur Generalplanung einer neuen Kita

Im Süden Dortmunds entsteht eine neue Kindertagesstätte: die TEK Hopmanns Mühlenweg. Im VgV-Verfahren setzte sich PLANSITE gegen mehrere Mitbewerber durch und erhielt den Zuschlag für die Generalplanung des Gebäudes, das bis 2029 fertiggestellt werden soll. Zunächst ist PLANSITE für Stufe 1 mit den Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt. Das erste Konzept sieht dabei einen Neubau mit einer durchdachten Raumaufteilung auf drei Etagen vor, der genügend Platz für sechs Kita-Gruppen bietet.

Die derzeit auf dem Grundstück befindliche Jugendfreizeitstätte wird für den Neubau zurückgebaut. Das rund 8.300 Quadratmeter große Grundstück liegt inmitten einer Grün- und Freizeitanlage, auf der westlich bereits eine Kindertagesstätte angesiedelt ist. Die Außenspielfläche soll so künftig zwischen den beiden Kitas aufgeteilt werden, um das Grundstück optimal auszunutzen.

 

 

Herausforderungen meistern


Die Fläche mit den beiden Kindertagesstätten wird von einem Spiel- und Fußballplatz sowie einem Freibad umgeben. Das dadurch begrenzte Baufeld und die beengte Grundstückssituation erfordern eine besonders sorgfältige Planung. Laut erstem Entwurf soll der Neubau drei Geschosse und einen höhengestaffelten Baukörper erhalten, um die Fläche bestmöglich auszunutzen. So fügt sich die Kita harmonisch in die Umgebung ein und bleibt zurückhaltend in seiner Kubatur. Das Entwurfskonzept sieht eine funktionale Nutzung vor. Im Inneren soll die Fläche in den Geschossen optimal organisiert werden, zugleich wird aber konsequent auf kindgerechte Höhen geachtet.

 

 

Durchdachte Planung


Wenn die Kindertagesstätte– wie im Entwurfskonzept geplant – in hybrider Modulbauweise entsteht, verkürzt sich die Bauzeit erheblich und der Betrieb der bestehenden Kita wird weniger beeinträchtigt. Ein großzügiger Eingangsbereich mit zuschaltbarem Multifunktionsraum bildet den zentralen Ankunfts- und Begegnungsort. Die Gruppenräume in den drei Geschossen sollen über einen geräumigen Spielflur verfügen und zum Außengelände oder zur Dachterrasse ausgerichtet sein. Ziel ist es, den Entwurf nach Abwägung unterschiedlicher Varianten in Hinblick auf Bauteil- und haustechnischer Aspekte als nachhaltiges Gesamtkonzept weiterzuentwickeln. So können die Emissionen in der Betriebsphase möglichst geringgehalten und die Voraussetzungen für das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG-NH) mit Nachhaltigkeitszertifizierung erfüllt werden.